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Lachen ist eine universelle Sprache, die kulturelle und sprachliche Grenzen überwindet. Es ist eine spontane Reaktion auf Situationen, die uns amüsieren, überraschen oder angenehm unterhalten. Gleichzeitig ist es Ausdruck menschlicher Freude und ein Spiegel unserer seelischen Verfassung. Doch was steckt eigentlich hinter diesem „Selfie“ unseres Geistes?

Warum lachen wir so gern?

Lachen verbindet uns. Es ist eine grundlegende Form sozialer Kommunikation. Es hilft uns, Beziehungen aufzubauen und zu stärken, zieht andere Menschen an, fördert die Teamarbeit, hilft, Konflikte zu entschärfen, und unterstützt den Zusammenhalt innerhalb einer Gruppe. Deshalb lachen wir häufig im Kreis von Freunden oder in der Familie, wo wir uns entspannt und sicher fühlen.

Lachen bringt auch auf der Ebene der psychischen Gesundheit zahlreiche Vorteile. Wenn wir lachen, schüttet der Körper Endorphine und Dopamin aus – sogenannte Glückshormone. Gleichzeitig hilft Lachen, Anspannung, Angst und Stress zu reduzieren und stärkt unsere Widerstandskraft gegenüber diesen Belastungen. Es senkt nämlich den Cortisolspiegel, also den wichtigsten Stresshormonspiegel. Zudem schenkt es Freude und neue Lebensenergie.

Darüber hinaus erweist sich Lachen als hervorragender „Heiler“ für die körperliche
Gesundheit. Es stärkt das Immunsystem, lindert Schmerzen, entspannt die Muskulatur, beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor und verbessert nicht zuletzt den Schlaf.

Einen interessanten Blick auf den Einfluss des Lachens auf die menschliche Gesundheit bietet dieser Artikel, in dem zahlreichen fachlichen Zitate und Verweise auf wissenschaftliche Studien zu finden sind.

Humor beginnt bei uns selbst

Lachen bedeutet nicht nur, es mit anderen zu teilen, sondern auch, über sich selbst lachen zu können. Diese Fähigkeit hilft, Stress abzubauen und aus eigenen Fehlern zu lernen. Wenn wir über unsere Unvollkommenheiten lachen können, lösen wir nicht nur innere Spannungen, sondern zeigen zugleich Mut und die Fähigkeit, uns selbst so anzunehmen, wie wir sind.

Einfluss auf Gehirn und Lernen

Lachen aktiviert zahlreiche Bereiche des Gehirns, darunter auch jene, die mit Lernen und
Gedächtnis in Verbindung stehen. Die Neurowissenschaft zeigt, dass Humor die
Informationsverarbeitung verbessert, die Konzentration steigert und Kreativität fördert. Beim Lachen wird das Gehirn stärker durchblutet, was sich positiv auf die Geschwindigkeit und Effizienz unseres Denkens auswirkt.

Über die Bedeutung von Lachen und Humor als zentrale Aspekte von Bildung spricht dieser Artikel, den ich zur Lektüre empfehle.

Humor und Neurowissenschaft

Aus neurowissenschaftlicher Sicht ist Humor ein faszinierender Prozess. Wenn wir einen Witz verstehen, wird der sogenannte ventromediale präfrontale Kortex aktiviert, der mit dem Belohnungsempfinden verbunden ist. Gleichzeitig wird das limbische System aktiv, das unsere Emotionen steuert. Dieser komplexe Prozess erklärt, warum Humor eine so starke Wirkung auf uns hat.

Ebenso empfehle ich einen Artikel über die Ergebnisse einer Studie, die den kreativen Prozess bei der Entstehung von Humor untersucht hat. Die Studie blickte in die Gehirne professioneller Komiker und verglich sie mit weniger humorvollen Menschen. Die Forschenden versuchten, den Sitz der kreativen Humorleistung zu identifizieren und herauszufinden, was sie uns über Kreativität verrät.

Gerade Kreativität ist eine der kognitiven Funktionen, die durch regelmäßiges Lachen
verbessert werden können – denn es fördert divergentes Denken und das Finden neuer
Lösungen. Darüber hinaus verbessert Humor das Gedächtnis, da er hilft, Informationen im Langzeitgedächtnis zu verankern, sowie die Konzentration, weil eine positive Stimmung uns dabei unterstützt, Aufgaben besser zu bewältigen.

Wie kann man Humor lernen?

Haben Sie keinen angeborenen Sinn für Humor mitbekommen? Kein Problem. Humor lässt sich wie jede andere Fähigkeit entwickeln. Alles beginnt mit Achtsamkeit – lernen Sie, komische Momente im Alltag wahrzunehmen. Schauen Sie Komödien, lesen Sie humorvolleBücher oder umgeben Sie sich mit Menschen, die andere gern zum Lachen bringen.

Wie entsteht das Verstehen eines Witzes?

Ebenso faszinierend ist der Blick auf den Prozess des Witzverstehens. Um einen Witz zu
begreifen, müssen wir analytisches Denken einsetzen und Verbindungen zwischen scheinbar unzusammenhängenden Elementen erkennen. Lachen ist oft eine Reaktion auf unerwartete „Wendungen“ oder Absurditäten, die uns angenehm überraschen.

Humor und Routine

Integrieren Sie Humor als neue Gewohnheit in Ihren Alltag – es lohnt sich. Legen Sie sich zum Beispiel bewusst Zeiten fest, in denen Sie sich etwas Unterhaltsamem widmen, schauen Sie lustige Videos im Internet, rufen Sie sich fröhliche Momente mithilfe von Fotos in Erinnerung oder suchen und erzählen Sie amüsante Begebenheiten oder Anekdoten.

Dabei können Sie aus verschiedenen Formen des Humors wählen. Ich bin überzeugt, dass
jede und jeder von uns den Stil findet, der am besten zu ihr oder ihm passt:

- Wortwitz – Spiel mit Worten, Doppeldeutigkeiten.

- Situationskomik – humorvolle Situationen, die spontan entstehen.

- Selbstironischer Humor – die Fähigkeit, über sich selbst lachen zu können.

- Improvisation – schnelle, schlagfertige Reaktionen auf unerwartete Impulse.

- Sarkasmus – eine schärfere Form des Humors, die ein sensibles Gespür erfordert.

Lachen ist schlicht ein Geschenk, das die Kraft hat, unser Denken, unsere Beziehungen und unsere Gesundheit insgesamt zu verändern. Lernen Sie daher, es bewusster zu nutzen – und Sie werden feststellen, dass das Leben nicht nur leichter, sondern auch deutlich unterhaltsamer wird.

Leistung, Effektivität, Ehrgeiz, Zielerreichung

Diese Begriffe prägen unsere moderne Welt. Nicht nur Spitzensportler, sondern auch
Manager und Unternehmer stehen unter hohem Druck, körperlich belastbar und mental
stark zu sein. Doch nicht jeder verfügt von Natur aus über diese Widerstandskraft.
Genau hier setzt die Arbeit eines Mentalcoachs an. Seine Rolle geht weit über
klassisches Training oder Therapie hinaus. Schauen wir uns an, warum er ein wertvoller
Begleiter auf dem Weg zu persönlichem und beruflichem Erfolg sein kann.

Vertrauen, Einfühlungsvermögen, Neutralität

Die Basis jeder erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Klienten und Mentalcoach ist
gegenseitiges Vertrauen. Der Coach schafft einen geschützten Raum für offene
Gespräche, hört wertfrei zu und behandelt alle Informationen absolut vertraulich.
Klienten sollen sich verstanden fühlen, ohne Angst vor Bewertung oder Kritik. Empathie
ist dabei entscheidend. Zudem hilft der Mentalcoach dem Klienten dabei, eigene
Lösungen für seine Herausforderungen zu finden. Er ist nicht direktiv, sondern
unterstützt, inspiriert und stellt Fragen, die zu einem tieferen Verständnis der eigenen
Bedürfnisse, Ziele und Fähigkeiten führen. Er hält dem Klienten einen „Spiegel“ vor und
erkennt durch aufmerksames Zuhören schädliche sowie destruktive Denkmuster, die
Fortschritt verhindern.

Trainer versus Coach

Vielleicht fragen Sie sich, wie sich ein Mentalcoach von einem Trainer unterscheidet.
Schließlich führen beide ihre Schützlinge zum Ziel. Lassen Sie mich versuchen, den
Unterschied zu skizzieren:

• Trainer vermitteln gezielt Wissen und Fertigkeiten, geben klare Anweisungen und
leiten den Lernprozess über das Was, Wo und Wie.
• Mentalcoachs setzen dagegen auf Selbstreflexion, individuelle Lösungsfindung
und persönliches Wachstum. Sie stellen Fragen, die den Klienten zur
Selbsterkenntnis und zu eigenen Antworten führen, ohne direkte Vorgaben zu
geben.

Während Trainer konkrete Übungen zur Verbesserung der körperlichen Fitness oder
Techniken zur kognitiven Weiterentwicklung vorschlagen, nutzt der Coach eine breite
Palette an Methoden, um den individuellen Weg des Klienten zu fördern – stets im
Einklang mit dessen Werten und Zielen.

Die häufigsten Themen im Coaching

Im Mittelpunkt meiner Arbeit mit Geschäftskunden stehen Themen wie:

• Motivation und Zielsetzung
• Stagnation und Blockaden
• Strategien für langfristigen Erfolg
• Konzentration und Ausdauer
• Selbsterkenntnis und persönliche Entwicklung
• Vorbereitung auf herausfordernde Aufgaben
• Angst- und Stressbewältigung

Doch nicht nur Unternehmer profitieren von Mentalcoaching. Auch Spitzensportler
nutzen es, um sich optimal auf Wettkämpfe vorzubereiten, Niederlagen zu verarbeiten,
Fehler zu meistern, mentale Blockaden zu lösen und das Vertrauen in die eigenen
Fähigkeiten zu stärken. Das Hauptziel des Coachings ist es, Hindernisse zu
identifizieren und wirksame Strategien zu entwickeln, um diese zu überwinden.

Ob im Business oder im Leistungssport – beide Gruppen erkennen zunehmend die
Bedeutung mentaler Stärke für langfristigen Erfolg. Studien von ICF und
PricewaterhouseCoopers belegen: Immer mehr Klienten suchen Coaching gezielt zur
Förderung ihres psychischen Wohlbefindens. 26 % der Coaches berichten, dass über
die Hälfte ihrer Klienten genau in diesem Bereich Unterstützung sucht.

Der Umgang mit Niederlagen

Scheitern gehört zum Erfolgsweg dazu – doch nicht jeder kann konstruktiv damit
umgehen. Als Mentalcoach helfe ich meinen Klienten, Misserfolge nicht als
Rückschläge, sondern als Lernchancen zu betrachten. Gemeinsam analysieren wir die
Ursachen und entwickeln konkrete Möglichkeiten zur Verbesserung. So entstehen
Stressresistenz und Selbstvertrauen – zwei Schlüssel für zukünftigen Erfolg.

 

Vorteile eines Mentalcoachs

Ein professionelles Mentalcoaching bietet zahlreiche Vorteile, die weit über den Beruf
hinausreichen:

• Stärkung von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
• Klare Definition von Zielen und Wegen zur Zielerreichung
• Aktivierung der intrinsischen Motivation
• Effektives Stress- und Emotionsmanagement
• Verbesserte Entscheidungs- und Konzentrationsfähigkeit
• Nachhaltige Entwicklung der geistigen Fitness

Die wichtigste „Ausrüstung“ eines guten Coaches

Weil Klienten sehr unterschiedliche Ziele mit Mentalcoaching verfolgen, ist es wichtig,
dass ein Coach über vielfältige Methoden und Techniken verfügt, um sie in jeder Phase
ihrer geschäftlichen oder sportlichen Entwicklung optimal zu unterstützen. Diese Studie
zeigt zum Beispiel, wie Coaching Unternehmern besonders in der frühen Anfangsphase
von großem Nutzen ist.

Ein herausragender Mentalcoach überzeugt jedoch nicht nur durch Fachwissen,
sondern auch durch langjährige Erfahrung im Umgang mit Menschen. Idealerweise bringt er eine fundierte Ausbildung in Psychologie, Medizin oder Neurowissenschaften
mit – kombiniert mit tiefem Verständnis für Training, Persönlichkeitsentwicklung und
praktische Erfahrung.

Ihr nächster Schritt

Wenn Sie auf der Suche nach einem Mentalcoach sind, der Sie zuverlässig und
kompetent begleitet, glaube ich, dass ich die richtige Ratgeberin für Sie sein könnte.

Kontaktieren Sie mich gern – und gehen Sie den nächsten Schritt auf Ihrem Weg zu mehr
mentaler Stärke und Erfolg.

Wie du dir Schritt für Schritt neue Gewohnheiten aneignest:

Wie oft hast du dir schon vorgenommen, endlich regelmäßig Sport zu treiben, eine Fremdsprache zu lernen, weniger Süßigkeiten zu essen oder das Prokrastinieren in den Griff zu bekommen? Viele von uns wünschen sich, ihre eingefahrenen Gewohnheiten und Laster zu verändern. Oft starten wir hochmotiviert, doch nach einigen Tagen oder Wochen fallen wir wieder in alte Verhaltensweisen zurück.

Warum ist Veränderung so schwer? Der Schlüssel zum Erfolg liegt nicht allein in der Willenskraft, wie viele glauben, sondern vor allem in einer klugen Strategie. Schauen wir uns an, wie du neue Gewohnheiten Schritt für Schritt nachhaltig etablieren kannst.

 

1. Was will ich erreichen? Klare Ziele setzen.

Jede Veränderung beginnt mit einem klaren Ziel. Möchtest du deine Fremdsprachenkenntnisse verbessern, dich mehr bewegen, gesünder essen oder dein Zeitmanagement optimieren? Wichtig ist, dass du konkret wirst.

Statt eines vagen Vorsatzes wie „Ich will fitter werden“ formuliere besser ein präzises und messbares Ziel, zum Beispiel: „Ich lerne jede Woche 20 neue Vokabeln.“ Je genauer du deine neue Gewohnheit formulierst, desto leichter kannst du sie in deinen Alltag integrieren.

Tipp: Nutze die SMART-Methode: Dein Ziel sollte spezifisch, messbar, ambitioniert, realistisch und terminiert sein.

 

2. Wie will ich es erreichen?  Entscheide dich: allein oder mit Unterstützung?

Menschen ticken unterschiedlich: Manche bauen neue Routinen lieber eigenständig auf, andere brauchen Unterstützung eines Trainers, Mentors, Coaches oder von Freunden.

Studien zeigen:

Auch das Aufschreiben deiner Ziele hilft enorm: Allein dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dranzubleiben, um rund 42 %. Und wenn es nicht sofort klappt? Kein Grund zur Sorge: Gewohnheiten bilden sich nicht über Nacht. Sie brauchen 12 bis 254 Tage, im Durchschnitt etwa 66 Tage.

 

Tipp: Wenn dir Disziplin schwerfällt, such dir einen „Accountability-Partner“ – jemanden, der dich motiviert, erinnert und dir Feedback gibt.

 

3. Warum will ich die neue Gewohnheit? Motivation bewusst machen.

Viele Veränderungen scheitern, weil wir sie aus den falschen Gründen anstreben. Studien zeigen: Wenn uns äußerer Druck (z. B. gesellschaftliche Normen) antreibt, ist die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns hoch. Wenn die neue Gewohnheit jedoch mit unseren inneren Werten und dem Verständnis ihrer Bedeutung verknüpft ist, fällt die Annahme der Gewohnheit leichter, was langfristig nachhaltiger ist.

Tipp: Notiere dir die Gründe, warum du dir die neue Gewohnheit aneignen möchtest – wenn sie dir Freude, Energie oder persönliches Wachstum schenkt, wirst du viel eher dabeibleiben.

 

4. Was brauche ich dafür? Das Umfeld anpassen.

Unsere Umgebung spielt eine entscheidende Rolle. Wenn du dich gesünder ernähren möchtest, deine Speisekammer aber voller Süßigkeiten ist oder jemand in deinem Umfeld dich ständig verführt, wirst du es schwer haben. Umgekehrt gilt: Legst du dir abends schon die Sportkleidung ins Badezimmer – genau dorthin, wo du morgens als Erstes hingehst –, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du auch wirklich trainierst.

Tipp: Mach dir neue Gewohnheiten so leicht wie möglich. Willst du gesund essen? Bereite gesunde Snacks vor und halte sie griffbereit. Erschwere gleichzeitig schlechte Gewohnheiten: Wenn dich Social Media bei der Arbeit ablenkt, lege dein Handy außer Reichweite. Und verbiete dir, morgens als Erstes zum Smartphone zu greifen – erinnere dich stattdessen an dein Ziel und die positiven Gefühle, die entstehen, wenn du deine neue Gewohnheit auch heute umsetzt.

 

5. Bremsen mich alte Gewohnheiten? Hindernisse identifizieren.

Neue Gewohnheiten stoßen oft mit alten zusammen. Wenn du mehr lesen möchtest, aber abends gewohnt bist, Netflix zu schauen, entsteht ein Konflikt. Die wirksamste Strategie: Verknüpfe die neue Gewohnheit mit etwas, das du ohnehin schon tust – das sogenannte „Habit Stacking“.

Tipp: Willst du mehr lesen? Setze dir das Ziel: „Jeden Morgen nach dem Frühstück lese ich fünf Seiten.“ Willst du mit Sport beginnen? Kombiniere das Training mit motivierender Musik, die du liebst. Am besten mit einer sportlichen Motivations-Playlist, die du speziell dafür zusammenstellst.

 

6. Wer hindert mich daran, die neue Gewohnheit anzunehmen? Kommunizieren.

Es geht nicht nur um uns selbst, sondern auch um unser Umfeld. Wenn du gesünder essen willst, dir Angehörige aber ständig Süßigkeiten anbieten oder deine Ziele infrage stellen, schwächt das deinen Willen. Deshalb ist es wichtig, deine Wünsche und Ziele klar zu kommunizieren und dich, wenn nötig, mit Menschen zu umgeben, die dich unterstützen.

Tipp: Suche dir eine Community von Menschen mit ähnlichen Zielen und Werten. Gegenseitige Unterstützung erhöht deine Erfolgschancen enorm.

 

Merke dir: Veränderung ist keine Frage der reinen Willenskraft, sondern das Ergebnis eines klug gestalteten Systems. Das ist entscheidend. Wenn du deine neuen Gewohnheiten geschickt aufbaust, kannst du sie nicht nur übernehmen, sondern auch langfristig beibehalten.

Das Leben und die Dynamik des Arbeitsumfelds entwickeln sich ständig weiter. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbes und technologischen Wandels, wird die Fähigkeit Schritt zu halten und sich an ständige Veränderungen anzupassen, wichtiger denn je. Doch wie geht man damit um? Wie sollten Führungskräfte ihre Mitarbeiter motivieren? Und wie lässt sich in diesen turbulenten Zeiten ein harmonisches und zugleich produktives Arbeitsumfeld schaffen?

 

Die Bedeutung des kontinuierlichen Lernens

Wenn Arbeitnehmer in der Lage sind, sich an neue Technologien und Arbeitsverfahren anzupassen, haben sie in der Regel einen Wettbewerbsvorteil. Allerdings sind dies oft anders aus: Nur ein kleiner Prozentsatz der Arbeiter ist in der Lage, mit dem zunehmenden Tempo und dem Ansturm von Innovation und Veränderung umzugehen.

Die Ergebnisse der Studie von Jonathan B. Spira, dem Autor des Buches „Overload!“, zeigen, dass zwei Drittel der Arbeitnehmer das Gefühl verspüren, nicht genügend Zeit zu haben, um all ihre Aufgaben zu erledigen und 94 % haben sich schon einmal „von Informationen so überwältigt gefühlt, dass sie unfähig geworden sind".

Was kann man denn nun dagegen tun? Eine Möglichkeit besteht in der Förderung des Lernens. Durch kontinuierliches Lernen und die Stärkung der allgemeinen Gedächtnis-Fähigkeiten, sind Menschen besser in der Lage, sich an Veränderungen anzupassen. Führungskräfte sollten daher ihre Mitarbeiter zum kontinuierlichen Lernen motivieren und ermutigen. Sie sollten eine Kultur schaffen, in der die Mitarbeiter keine Angst vor neuen Herausforderungen haben, sondern diese als Chance zur Verbesserung begrüßen.

 

Den Lernprozess einrichten und steuern

Um effektiv arbeiten zu können, müssen Sie über einen klaren Lernprozess verfügen. Die Mitarbeiter sollten Zugang zu den erforderlichen Werkzeugen, Ressourcen und Informationen besitzen. Einen Rahmen zu schaffen, der zudem die Produktivität fördert und den Mitarbeitern die Möglichkeit bietet, zu wachsen und ihr Potenzial zu entwickeln, ist eine wesentliche Aufgabe der Vorgesetzten.

Die Schlüssel zum erfolgreichen Umgang mit Veränderungen, liegt dann in der Beherrschung dieses Prozesses. Das Unternehmensleitung sollte die Weiterbildung der Mitarbeiter unterstützen und in Bildungsprogramme investieren, die ihnen helfen, neue Fähigkeiten zu erwerben. Dadurch entstehen flexible und innovative Teams, die in der Lage sind, verschiedene Herausforderungen zu meistern.

Wenn Sie dabei Hilfe benötigen, biete ich Ihnen gerne ein Seminar für Ihr Unternehmen an, in dem ich Ihre Mitarbeiter in schnelle und effektive Lerntechniken einführe.

 

Motivation und ihr Einfluss auf die Leistung

Motivation ist ein weiterer Faktor, um die heutige dynamische Zeit zu bewältigen. Es ist allgemein bekannt, dass motivierte Mitarbeiter bessere Arbeitsergebnisse erzielen. Führungskräfte sollten daher in der Lage sein, die individuellen Motivatoren ihrer Mitarbeiter zu identifizieren und zu unterstützen. Motivation ist auch der Schlüssel zur Mitarbeiterloyalität und ihrem langfristigen Erfolg.

 

Der Zusammenhang zwischen Konzentration und Arbeitsqualität

Die Qualität der Arbeit hängt auch direkt mit dem Grad der Konzentration zusammen. Ein trödelnder Mitarbeiter, der mit Multitasking überlastet ist, verringert die Produktivität. Eine Studie ergab, dass sich der durchschnittliche Arbeitnehmer nur 11 Minuten lang auf eine Aufgabe konzentriert, bevor er durch etwas unterbrochen wird. Daher ist es wichtig, dass sich die Mitarbeiter auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können und Ablenkungen auf ein Minimum reduziert werden.

 

Ein harmonisches und produktives Umfeld

Die Notwendigkeit eines harmonischen Umfelds darf nicht übersehen werden. Denn sie führt zu Effizienz und Mitarbeiterzufriedenheit, trotz der Turbulenzen in der Umgebung. In einem Raum, in dem die Meinungsvielfalt geschätzt und die gegenseitige Unterstützung betont wird, entstehen starke Teams, die in der Lage sind, gemeinsame Ziele zu erreichen.

 

Konflikte, ihre Lösung und ihr Nutzen

Konflikte sind ein unvermeidlicher Bestandteil des Arbeitsumfelds. Heutzutage ist es wichtiger denn je zu verstehen, dass diese produktiv sein können, wenn sie würdevoll und effektiv gehandhabt werden. Zur erfolgreichen Bewältigung von Konflikten trägt insbesondere die Entwicklung des kritischen Denkens und der Empathie bei.

Was bedeutet das? Mitarbeiter und Führungskräfte sollten in der Lage sein, eine Situation aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten und gemeinsam nach einer optimalen Lösung zu suchen. Dies stärkt den Teamgeist und fördert ein positives Arbeitsumfeld. Wie dieser Artikel zeigt, kann ein richtig gehandhabter Konflikt positive Veränderungen bewirken und letztlich zum Wachstum von Individuen, Teams und Unternehmen führen.

Das Leben eines modernen Menschen ist wie eine Straße voller Kurven und Wendungen. Es gibt neue und oft unerwartete Situationen, mit denen man umgehen muss. Gleichzeitig versuchen wir, mit dem immer schneller werdenden Tempo der Zeit Schritt zu halten. Das kann in uns Angst und Stress auslösenjedoch haben wir uns bereits an ihre Anwesenheit gewöhnt. Aber nur wenige Menschen wissen, wie diese emotionale Belastung unser Gehirn beeinflusst. Schauen wir uns daher an, wie sich Angst auf unser Denken, unsere Kreativität und unser Verhalten auswirkt und warum sie eine Schlüsselrolle im Zusammenhang mit dem Burnout-Syndrom und dem Phänomen Blackout spielt.

 

Begrenztes Denken

Mit Angst "verengt sich unser Denken. Ängstliche Gedanken stören ständig unsere Denkprozesse und wir müssen viel Energie aufwenden, um uns auf das konzentrieren zu können, was wir brauchen. Diese sich wiederholenden, kreisenden negativen Gedanken werden in der Literatur als "Grübeln" bezeichnet.

In diesem Zusammenhang stoßen wir auf einen weiteren Fachbegriff, den "Brain Fog". Wir fühlen uns benommen, müde, unfähig, klar zu denken, und selbst einfache alltägliche Aufgaben erfordern mehr Anstrengung und dauern länger als gewöhnlich. Wir befinden uns in einer Art "geistigen Trübung". Diese eingeschränkte Denkweise kann uns daran hindern, neue Ideen zu entwickeln und Probleme zu lösen.

 

Verschlechtertes Gedächtnis

Angst beeinträchtigt ebenfalls das Kurzzeitgedächtnis und die kognitiven Prozesse. Angst steckt hinter allem – wenn wir ängstlich sind, neigen wir dazu, uns bedroht zu fühlen. Die verbalen und visuell-räumlichen Informationen, die wir erhalten, werden dadurch verzerrt und auch wir haben Schwierigkeiten, sie zu verarbeiten. Das macht es für uns schwieriger, zu lernen und uns zu erinnern.

Auch das Langzeitgedächtnis bleibt nicht verschont. Angst und Stress können es schwierig machen, sich an Informationen zu erinnern, selbst wenn wir sie gut gelernt haben. In emotionalen Extremsituationen kann sich Angst in Form eines sogenannten Blackouts äußern, wenn unser Gedächtnis komplett versagt und wir uns an kein zuvor gelerntes Materialerinnern können.

Chronische Angstzustände können zudem das räumliche Gedächtnis beeinträchtigen, wozuauch die Fähigkeit gehört, sich an Wegbeschreibungen oder die Gestaltung der Umgebung zu erinnern. Diese Beeinträchtigung kann unsere Orientierungs- und Navigationsfähigkeit stark beeinflussen.

Gespaltene Kreativität

Zwischen Kreativität und Angst gibt es eine feine Linie. Angst kann eine Ursache für Konzentrationsschwierigkeiten, ein geringes Selbstwertgefühl und einen Mangel an Energie und Motivation sein, was schließlich auch die eigene Kreativität beeinflusst. Es gibt jedoch auch eine andere Seite der Medaille. Kreativität kann durch Angst manchmal tatsächlich auchsehr gut angekurbelt werden. Der Kampf gegen Angst kann manche Menschen nämlich zunstlerischem, musikalischem oder literarischem Schaffen inspirieren.

Interessant ist auch folgender Aspekt: Dieser Artikel zeigt, dass gerade kreative und talentierte Menschen diejenigen sind, die am häufigsten und am akutesten mit Angstzuständen zu kämpfen haben. Schuld daran ist der Faktor der Vorstellungskraft. Er ist schuld daran, dass das gleiche Gehirn, das einzigartige Kunstwerke erschaffen kann, ebenso in der Lage ist, sich die schrecklichen Szenarien auszumalen, die eintreten könnten. Und all dies, dank grenzenloser Fantasie.

Burn-out-Syndrom

Der Zusammenhang zwischen Angst und Burnout ist offensichtlich. Chronischer Stress und Ängste können zur Erschöpfung unserer geistigen Ressourcen führen und unsere geistige Leistungsfähigkeit verlangsamen. Hier wirkt die Angst als Katalysator, der ein Gefühl der Erschöpfung und der Unfähigkeit, die täglichen Herausforderungen effektiv zu bewältigen, verstärkt.

In der Regel erleben wir Burnout in unserem Arbeitsleben. Diese Forschungsarbeit zeigt, dass verschiedene Arten von Angst zu Burnout führen können. Zum Beispiel berichteten Menschen, die eine gesteigerte soziale Angst angaben, auch von einem hohen Maß an Burnout. Ebenso waren Arbeitsanforderungen, externe Anstrengungen und übermäßiges Engagement mit einem erhöhten Angst-Niveau verbunden. Festgestellt wurde auch, dass eine Person umso ängstlicher ist, je mehr sie sich emotional ausgelaugt, zynisch und weniger effektiv gegenüber ihrer Arbeit fühlt.

 

Verzerrung von Erinnerungen und negativen Informationen

In einigen Fällen kann Angst falsche Erinnerungen hervorrufen, bei denen wir uns an Ereignisse oder Details ungenau erinnern. Wir konzentrieren uns auch oft nur auf die negativen Aspekte der Situation. Dieser Ansatz kann einem Teufelskreis schaffen, in dem stressige Ereignisse und negatives Denken Ängste verstärken und unsere Wahrnehmung der Welt um uns herum beeinflussen.

 

Vermeidungsverhalten

Angst führt auch dazu, dass wir bestimmte Verhaltensweisen, Situationen oder Umgebungen meiden, die sie auslösen. Dies kann die Schaffung neuer Erfahrungen, Kompetenzen und der Lernfähigkeit erheblich einschränken.

 

Schlafstörungen

Am Ende lässt uns die Angst nicht einmal schlafen. Wir wälzen uns im Bett hin und her und haben die Befürchtung, die ganze Nacht wach rumzuliegen. Wir befinden uns in einem Zustand geistiger Hyperaktivität, der oft vor allem von Sorgen geprägt ist. Dieser Artikelzeigt, dass Menschen, die unter Angstzuständen leiden, sogar dazu neigen, Angst vor dem Einschlafen zu haben. Wenn es ihnen dann doch gelingt einzuschlafen, neigen sie in der REM-Phase zu lebhaften Träumen. Angst wird auch durch Albträume ausgelöst, die den Schlaf stören und die Angst vor dem Einschlafen verstärken. Es ist ein Teufelskreis.

Es funktioniert in beide Richtungen – Schlafentzug kann Angststörungen auslösen oder verschlimmern sowie die Fähigkeit, neue Informationen zu erlernen und sich an diese zu erinnern, beeinträchtigen.

Sich näher mit diesem Thema auseinanderzusetzen, kann einem helfen, Wege zu finden, sich von diesen Geisteszuständen zu befreien und an seiner Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress zu arbeiten.

Haben Sie sich jemals gefragt, wie Sie Ihre Kommunikation verbessern können? Sie möchten effektiv kommunizieren und gleichzeitig Eindruck hinterlassen? Egal, ob es sich um ein einfaches Gespräch mit Kollegen, eine Präsentation vor einem Publikum, ein Treffen mit Geschäftspartnern oder Freunden handelt, die Fähigkeit, elegant zu kommunizieren, hat einen großen Einfluss auf unseren Erfolg und unsere Beziehungen. Werfen wir also einen Blick auf den Weg dorthin.

 

Erinnern Sie sich an vergangene Situationen und Interaktionen

Die Erinnerung an frühere Treffen mit Kollegen, Geschäftspartnern oder potenziellen Kunden ermöglicht es uns, nachhaltige Beziehungen aufzubauen. Es hilft sehr, sich an wichtige Informationen aus den letzten Meetings zu erinnern. Die andere Seite wird dies sicherlich zu schätzen wissen. Wer in einem Gespräch das Gefühl bekommt, wirklich wahrgenommen zu werden, wird auch das Gefühl haben, für das Gegenüber wichtig zu sein. Dies bereitet sie darauf vor, ein offeneres Gespräch zu führen und ein höheres Kommunikationsniveau zu erreichen.

 

Merken Sie sich die Namen

Wenn wir uns an die Namen und persönlichen Informationen der Menschen erinnern, mit denen wir interagieren, zeigen wir, dass wir ihnen Aufmerksamkeit schenken und uns wirklich für sie interessieren. Dies verbessert die Beziehung und schafft einen Eindruck von Vertrauen.

Dass unser Gedächtnis dafür zu kurz ist? Ich werde Ihnen das Gegenteil beweisen. Laut einer Studie der Stanford University ist das menschliche Gehirn strukturell vergleichbar mit modernen Computern. Die Großhirnrinde ist in der Lage, 125 Billionen Synapsen aufzunehmen, die bis zu 2,5 Petabyte Gesamtspeicherkapazität haben können.

 

Denken Sie über Ihren Kommunikationsstil nach

Jeder Mensch hat seine eigene, einzigartige Art, sich auszudrücken und Dinge wahrzunehmen. Während der eine eine prägnante und schnelle Nachricht schätzt, legt einanderer Wert auf ein langsameres Gesprächstempo. Die Fähigkeit, den Kommunikationsstil anderer zu erkennen und sich daran auch in folgenden gemeinsamen Interaktionen zu erinnern, ist wichtig. Denn wenn wir verstehen, wie andere kommunizieren, können wir unsbesser anpassen und lernen, auf bestimmte Weise zu reagieren.

 

Achten Sie auf die Körpersprache

Beachten Sie auch die Körpersprache, zu der Gestik, Mimik und Körperhaltung gehören. Die eigene Körpersprache bewusst wahrzunehmen und zu kontrollieren sowie auf die Körpersprache anderer zu achten, kann helfen, unausgesprochene Botschaften zu interpretieren und die Effektivität der Kommunikation zu erhöhen. Es kann sogar helfenUnwahrheiten in der Kommunikation zu entlarven.

 

Hören Sie aktiv zu und seien Sie bewusst aufmerksam

Ohne aktives Zuhören auf das, was andere zu sagen haben, ist eine qualitativ hochwertige Kommunikation nicht möglich. Auch die bewusste Aufmerksamkeit auf das Geschehen in und um die Kommunikation herum ist wichtig. Nur so können wir wichtige Schlüsselpunkteidentifizieren und angemessen darauf reagieren. Auch der Augenkontakt dabei, spielt eine besondere Rolle.

 

Bewerten Sie, was gesagt wurde und wie es gesagt wurde

Die Fähigkeit zur Selbstreflexion ermöglicht es uns, unsere eigene Kommunikation zu bewerten. Haben wir irgendetwas gesagt, das verbessert werden könnte? Was hat hingegenzum Erfolg geführt? Diese Fähigkeit hilft uns immer besser in der Kommunikation zu werden. Fragen Sie gern auch Ihre besten Freunde, die Ihnen konstruktive Kritik bietenkönnen.

 

Seien Sie einfühlsam

Sich in die Gefühle und Bedürfnisse anderer hineinzuversetzen ist eine Kunst und gleichzeitig ein wesentlicher Aspekt der Kommunikation, insbesondere bei der Lösung von Konflikten. Wenn wir versuchen zu verstehen, was andere fühlen und erleben, können wir Konflikte oder angespannte Situationen mit mehr Verständnis und Respekt lösen.

 

Emotionale Intelligenz nutzen

Emotionale Intelligenz ermöglicht es uns wiederum, die emotionalen Bedürfnisse anderer zu erkennen, was Beziehungen stärkt und Vertrauen aufbaut. Es hilft uns auch, Konflikte effektiv zu lösen und unnötige emotionale Reaktionen zu minimieren.

Dem Bericht zufolge sind etwa 58 % des Erfolges bei der Arbeit, auf emotionale Intelligenz zurückzuführen. Interessanterweise nutzen bis zu 75 % der Fortune-500-Unternehmen Schulungen und Tests zur emotionalen Intelligenz.

 

Behalten Sie den Überblick

Natürlich ist es auch wichtig zu wissen, was wir vermitteln wollen. In der Geschäftswelt erwarten Kunden von uns, dass wir über fundierte Kenntnisse unserer Produkte oder Dienstleistungen verfügen. Dies ermöglicht es uns, ihre Fragen zu beantworten, auf ihre Bedenken einzugehen und ein effektives Verkaufsgespräch zu führen.

 

Setzen Sie auf Storytelling

Geschichten sind schließlich auch ein mächtiges Werkzeug. Wenn wir Geschichten erzählen können, sei es über das, was wir anbieten oder über das, was wir durch Kommunikation erreichen wollen, können wir andere dazu bringen sich damit zu identifizieren. Geschichten verleihen Informationen eine emotionale Dimension, den Menschen leichter behalten.

Kurz gesagt: die Fähigkeit, auf einer Ebene zu kommunizieren, steht in engem Zusammenhang mit dem Gedächtnis und der Aufmerksamkeit für andere. Wenn Sie diese Bereiche stärken möchten, begleite ich Sie gerne durch ein Mental- und Gedächtnistraining.

Sie sind die treibende Kraft. Sie stellen uns vor neue Herausforderungen. Dank ihnen kommen wir voran und entwickeln uns weiter. Ja, wir sprechen von Veränderungen. Wir sind ihnen ausgesetzt und müssen in der Lage sein, sich ihnen anzupassen. Dies erfordert jedoch bestimmte Fähigkeiten unseres Gehirns. Wenn wir diesehaben, wird alles reibungslos und schnell verlaufen. Wenn wir diese jedoch nicht besitzen oder sie lange Zeit ausbleiben, beginnt unser Körper negativ zu reagieren. Was passiert in solchen Momenten in uns? Und welche Lebensbereiche sind betroffen? Werfen wir einen tieferen Blick in den Kopf.

 

Anpassungsfähigkeit

Haben Sie schon einmal den Begriff Neuroplastizität gehört? Dies ist die natürliche Fähigkeit unseres Gehirns, zu lernen und sich an neue Bedingungen anzupassen. Wenn wir auf eine neue Situation oder Information stoßen, stellen Gehirnzellen neue Verbindungen her und passen sich an die Bestehenden an. Es kann jedoch Situationen geben, in denen wir uns nicht mit unerwarteten Nachrichten anfreunden können. Zumindest nicht sofort. Die Notwendigkeit, sich Veränderungen zu stellen, kann dann zu Zuständen von Angst, Stress oder Besorgnis führen.

Laut dem Harvard Health Publishing beginnt die Stressreaktion in unserem Gehirn. Und das Gehirn betrachtet Veränderung(en) als Bedrohung. Der Körper sendet ein Warnsignal von den Augen oder Ohren an den Bereich des Gehirns, in dem Emotionen verarbeitet werden (die Amygdala). Dieser interpretiert Bilder und Töne. Bewertet er sie als gefährlich, sendet er ein Notsignal an die Schaltzentrale des Gehirns (Hypothalamus). Das Gehirn beginnt, Adrenalin in den Blutkreislauf zu pumpen, und wenn die Bedrohung weiterhin wahrgenommen wird, setzt er auch das Stresshormon Cortisol frei, um unseren Körper in einemZustand erhöhter Wachsamkeit zu halten. Gerade Cortisol fungiert als eingebauter Alarmmechanismus, derStimmung, Motivation und Angst kontrolliert. Wird Cortisol über einen längeren Zeitraum ausgeschüttet, nimmt die Bildung neuer neuronaler Verbindungen ab. Und damit sinkt die Fähigkeit, sich an neue Situationen anzupassen.

 

Konzentration, Lernen und Gedächtnis

Die langfristige Unfähigkeit, mit einer neuen Situation fertig zu werden, beeinträchtigt auch die Fähigkeit, Probleme zu lösen und Entscheidungen zu treffen. Zudem beeinträchtigt es auch die Lern- und Gedächtniszentren im Gehirn. Es fällt uns schwer, uns zu konzentrieren, wir sind weniger kreativ und haben Schwierigkeiten, neue Informationen zu verarbeiten und uns an diese zu erinnern. Gleichzeitig schädigt Angst sowohl das Kurzzeit- als auch das Langzeitgedächtnis. Experten nennen dieses Phänomen Brain-Fog-Syndrom.

 

Schlafen

Veränderungen und die damit verbundenen negativen psychischen Zustände stören auch den Schlafrhythmus, was sich sowohl auf die körperliche Gesundheit als auch auf die Gesundheit des Gehirns auswirkt.

Während des typischen Schlafs durchläuft eine Person alle 90 bis 120 Minuten drei NREM-Phasen. Während dieser Zyklen treten im Gehirn verschiedene Veränderungen auf, die den einzelnen Schlafphasen entsprechen. Während jeder Phase dieses Prozesses werden verschiedene chemische Substanzen im Gehirn aktiviert und deaktiviert, die seine Ruhe und Regeneration koordinieren.

Ein Artikel der Sleep Foundation zeigt, dass, wenn das Gehirn keine Zeit hat, sich zu erholen, Neuronen überlastet und weniger leistungsfähig werden. Schlechter Schlaf kann kurzfristige Schäden verursachen, aber für Menschen mit chronischen Problemen kann er sich nachhaltig negativ auf die täglichen Aufgaben auswirken. Langfristig kann schlechter Schlaf das Risiko für eine Verschlechterung kognitiver Funktionen und Demenz erhöhen.

Darüber hinaus besteht auch ein direkter Zusammenhang zwischen Schlaf und Angst – Angst erschwert das Einschlafen, und Schlafentzug verschlimmert Angstzustände. Es ist eigentlich ein Teufelskreis aus Anspannung und Müdigkeit, aus dem man nur schwer wieder herauskommt. In einigen Fällen gelingt dies nur mit Unterstützung eines Coaches, eines Psychotherapeuten oder eines Fachmannes vom Schlafzentrum.

 

Emotionen und psychische Gesundheit

Das Gehirn ist normalerweise in der Lage, Emotionen zu regulieren. Unter Belastung können jedoch emotionale Reaktionen verstärkt werden und es kann uns schwerer fallen, unsere Gefühle zu kontrollieren. Das belegt beispielsweise eine Studie der Stanford University School of Medicine.

Ich möchte auch die schwerwiegenden mentalen Auswirkungen betonen. Diese können sich durch Reizbarkeit oder Aggressivität, Gefühle des Kontrollverlusts, Traurigkeit, Weinen oder die bereits erwähnten Schlafstörungen, Müdigkeit, Erschöpfung oder Probleme mit der Konzentration und dem Gedächtnis zeigen.

Anhaltende negative psychische Zustände können sogar zu fatalen Problemen wie Depressionen oder Burnout führen. Das Gehirn versucht mit Hilfe neuer Mechanismen mit der hohen Belastung fertig zu werden. Leider gehören dazu oft Alkohol, Nikotin, Medikamente, Energydrinks, übermäßiger Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln und andere schädliche Gewohnheiten.

 

Wie macht man es also besser?

Um mit Veränderungen im Leben umgehen zu können und uns schnell anzupassen, empfehle ich, sich auf die Entwicklung bestimmter Fähigkeiten zu konzentrieren, wie beispielsweise die Fähigkeiten, effektiv zu lernen, sich Gedächtnistechniken anzueignen (um das Merken neuer Informationen zu erleichtern), mehr über die Funktionsweise Ihres Gehirns zu erfahren sowie sich mit Themen der emotionalen Intelligenz wie Motivation oder der Einführung neuer Gewohnheiten vertraut zu machen. Auf diese Weise helfen Sie Ihrem Körper, Ihrer mentalen Gesundheit und vor allem Ihrem gesunden Gehirn.

"Warum soll oder muss ich mir etwas merken, wenn ich so gut wie alles schnell und einfach im Internet finden kann?" Haben Sie einen ähnlichen Satz auch schon einmal gehört? Ja, das heutige Zeitalter bietet ständigen Zugang zu Informationen und deshalb mag so mancher das Gefühl haben, dass er sein Gedächtnis nicht mehr so stark beanspruchen muss. Schließlich lassen sich die meisten Informationen nur mit wenigen Mausklicks finden. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn der Schein trügt. Mit dieser Einstellung und dem daraus resultierenden Verhalten, wird oftmals ein Niedergang vieler Fähigkeiten eingeleitet.

 

Warum lohnt es sich, auch im Zeitalter des digitalen Wandels wach und fit zu bleiben?

 

  1. Wir lernen besser und entwickeln uns beruflich schneller

Ein exzellentes Gedächtnis ist für erfolgreiches Lernen und berufliches Wachstum unverzichtbar. Wer es versteht, optimale Lernbedingungen zu schaffen und mit Gedächtnistechniken zu arbeiten, kann neue Informationen schneller verarbeiten und sich damit besser auf Veränderungen einstellen. Auch fällt es ihnen leichter, sich in komplexen Aufgaben zurechtzufinden. Und wie wichtig es ist, wichtige Termine, Namen von Geschäftspartnern oder Gesichter von Kunden im Kopf zu behalten, versteht sich von selbst.

 

  1. Wir sind effizienter und produktiver

Schnelligkeit und Effizienz sind in der heutigen Zeit Synonyme. Wir sind oft mit komplexen Aufgaben und schwierigen Entscheidungen konfrontiert, die wir so schnell wie möglich erledigen wollen oder müssen. Menschen mit einem ausgezeichneten Gedächtnis haben in dieser Hinsicht einen großen Vorteil. Sie sind in der Lage mit reichhaltigen Informationsquellen zu arbeiten und diese gleichzeitig zu nutzen, sie können sich wichtige Daten merken und sie direkt in der Praxis anwenden. Verschiedene Studien zeigen, dass diese Menschen deutlich produktiver sind als Menschen, welche sich wiederholt auf die Informationssuche im Internet verlassen.

Interessant sind auch die Ergebnisse der Studie der Universität Tokio. Diesen zeigen, dass entgegen der landläufigen Meinung, dass digitale Hilfsmittel die Effizienz steigern, Studenten, die nur physisches Papier verwendeten, eine Aufgabe 25 % schneller erledigen konnten und eine stärkere Gehirnaktivität aufwiesen als diejenigen, die Tablets oder Smartphones verwendeten.

 

  1. Wir sind kreativer und innovativer

Das Gedächtnis spielt ebenfalls bei der Entwicklung neuer Ideen und Innovationen eine wichtige Rolle. Menschen mit einem ausgezeichneten Gedächtnis sind in der Lage, verschiedene Informationen und Erfahrungen zu kombinieren, wodurch sie in der Lage sind, originelle und kreative Lösungen für Situationen zu finden. Diese Fähigkeit ist von unschätzbarem Wert in einer digitalen Welt, die sich schnell verändert und innovatives Denken erfordert. Menschen mit einem sehr guten Gedächtnis sind den anderen immer mehrere Schritte voraus.

 

  1. Wir führen bessere zwischenmenschliche Beziehungen

In einer Zeit, in der sich viele Menschen auf das Internet verlassen, um nötige Informationen zu finden oder sich nur mittels Facebook an die Geburtstage ihrer Freunde erinnern können, haben Menschen mit einem guten Gedächtnis einen unbestreitbaren Vorteil. Sie erinnern sich an Namen, Gesichter und wichtige Ereignisse, was ihre Beziehungen zu anderen Menschen tiefer und aufrichtiger macht. Außerdem werden sie von ihrem Umfeld als wärmer und freundlicher wahrgenommen sowie oftmals respektvoller behandelt. Ein ausgezeichnetes Gedächtnis wirkt sich somit auch positiv auf die zwischenmenschlichen Beziehungen aus.

Eine neue Studie der University of North Carolina Greensboro deutet ebenfalls darauf hin, dass kognitive Fähigkeiten einen Einfluss darauf haben, warum manche Ehepaare ihre Meinungsverschiedenheiten erfolgreicher lösen können. Die Studie berichtet, dass Ehepartner, die über ein gutes Langzeitgedächtnis verfügen, bei der Erörterung von Problemen besser abschneiden.

 

  1. Wir sind kognitiv leistungsfähiger

Ein ausgezeichnetes Gedächtnis ist zudem auch ein Indikator für die allgemeine kognitive Leistungsfähigkeit. Die Fähigkeit, Informationen zu behalten und abzurufen, hängt eng mit anderen geistigen Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration und geistiger Flexibilität zusammen. Die Aufmerksamkeitsspanne der meisten Erwachsenen beträgt nicht mehr als 20 Minuten. Nach Untersuchungen des US National Center for Biotechnology Information ist sie jedoch in den letzten zehn Jahren um etwa 12 Minuten auf nur noch 8 Minuten gesunken, was sehr vermutlich auf das schnelle Lebenstempo und die Abhängigkeit von den neusten Technologien zurückzuführen ist. Der Ratschlag ist somit einfach: Wenn wir aufmerksamer sein wollen, sollten wir unser Gedächtnis trainieren.

 

  1. Wir haben einen schärferen Verstand und eine bessere geistige Gesundheit

Ein gutes Gedächtnis trägt außerdem auch zu einer besseren Gehirnfunktion bei. Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass sich ein gutes Gedächtnis positiv auf unsere geistige Gesundheit und unsere geistige Schärfe auswirkt. Regelmäßige Gedächtnisübungen helfen, den Geist auch im höheren Alter flexibel zu halten. Menschen, die ihr Gedächtnis aktiv trainieren und insgesamt einen gesunden Lebensstil führen, haben ein bis zu 30 % geringeres Risiko, an Demenz und anderen Krankheiten zu erkranken, die mit einem kognitiven Abbau einhergehen -so die Ergebnisse des National Center for Neurological Diseases in Peking. Wenn wir also unser Gedächtnis trainieren, bleiben wir langfristig gesund. Das Gefühl, sich auf sein Gedächtnis verlassen zu können, gibt uns zudem Energie und stärkt unser Selbstvertrauen.

 

Wie Sie sehen, behält ein ausgezeichnetes Gedächtnis trotz des digitalen Wandels seinen hohen Wert und sollte einen besonderen Platz auf der Liste unserer Lebens-Prioritäten einnehmen. Unabhängig von der Menge verfügbarer Informationen ist das Gedächtnis eines der größten Geschenke, welches uns ermöglicht, die (nicht nur) digitale Welt um uns herum besser wahrzunehmen sowie zu nutzen. Daher sollten wir unser Gedächtnis nicht als etwas Selbstverständliches ansehen und ihm stattdessen eine Chance geben, sich weiterzuentwickeln und sein Potenzial bestmöglich auszuschöpfen.

Auch heute warten wieder so viele anspruchsvolle Aufgaben und Verpflichtungen auf Sie. Es ist verrückt. Das Karussell wird niemals enden. Sie sind gestresst, sobald Sie morgens die Augen öffnen. Habe ich Recht? Für manche Menschen kann dies sehr anstrengend, ja sogar lähmend sein. Und unsere Laune wird davon für den restlichen Tag enorm (negativ) beeinflusst. Deshalb stelle ich Ihnen hier die Prinzipien des so genannten mentalen Biohackings vor, die sich in meiner langjährigen Erfahrung als Gedächtnis- und Mentaltrainerin als sehr nützlich erwiesen haben.

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie die Dinge sowohl aus einer gewissen Distanz als auch unterschiedliche Perspektiven betrachten, erreichen Sie einen Weg zur mentalenEntspannung. Auf diese Art verringern Sie nämlich das Gefühl der inneren Anspannung. Das Mentale Biohackingkann Ihnen dabei helfen.

Vielleicht hören Sie diesen Begriff zum ersten Mal. Es handelt sich dabei um eine Art Selbstoptimierung auf verschiedenen Ebenen. Bei der Ernährung, der körperlichen Aktivität, der geistigen Aktivität, dem Schlaf, der Konzentration und so weiter. Es zielt darauf ab, Ihr biologisches Potenzial bestmöglich zu nutzen, um so Ihre Lebensqualität zu verbessern.

Biohacking beruht auf Selbsterkenntnis und Selbstexperimenten. In der Praxis bedeutet dies, dass Sie feststellen, was Ihr Leben qualitativer macht und unter welchen Bedingungen Ihr Körper effizienter ist. Oft ist es dabei wichtig aus seiner Komfortzone herauszutreten, dennder Rahmen außerhalb dieser Zone, bietet die Möglichkeitsich selbst besser kennenzulernen und herauszufinden, was sowohl der eigenen Psyche als auch dem Körper gut tut undsie unterstützten kann.

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten des natürlichen Biohackings. Die folgenden Methoden haben sich bei mir besonders bewährt.

Eine kalte Dusche am Morgen

Wenn Sie nach dem Aufwachen duschen, lassen Sie am Ende etwas kühles Wasser über sich laufen. Fangen Sie langsam an und versuchen Sie einige Sekunden lang durchzuhalten. Von Woche zu Woche sollten Sie dann die Dauer allmählicherhöhen, mit dem letztendlichen Ziel von einer Minute. Auf diese Weise werden Sie Ihre positive Selbstwahrnehmung erheblich verbessern. Sie werden Ihren Körper mit Energie versorgen, Ihr Immunsystem stärken und Ihre Stressresistenz erhöhen.

Bestimmte Lebensmittel einschränken

Kuhmilch, Weizen-Nudeln, Kaffee, raffinierter Zucker, Weißbrot oder Süßigkeiten. Dies sind -extrem ausgedrückt-"Killer" der guten Laune. Streichen Sie diese für mindestens 14 Tage aus Ihrer Ernährung. Versuchen Sie in dieser Zeit zu beobachten, wie die Veränderung auf sie wirkt und sie auf verschiedene Situationen reagieren. Danach können sie diese wieder schrittweise und nacheinander (!) einführen. Ziel ist es, die Lebensmittel zu finden und einzuschränken, welche Ihnen Energie rauben.

Dehnen Sie Ihren Körper

Sowohl für den Körper als auch für den Geist. Dies ist eine altbekannte Regel und eine von vielen Möglichkeiten des mentalen Biohackings. Wenn Sie sich körperlich unwohl fühlen, was glauben Sie, wie es dann um Ihre Psyche bestellt ist? Bereits die Integration von ein wenig mehr Bewegung im Alltag, kann Ihre Stimmung verbessern. Sie brauchen nicht zwingend ins Fitnessstudio zu gehen. Nur ein paar Minutentäglich, bei Ihnen zu Hause, im Büro oder als kleiner Spaziergang zur Arbeit, sind hilfreich. Indem Sie sich bewegen, wird Ihr Körper wacher und gewinnt an Kraft.

Laufen gehen

Wer hingegen gerne Sport treibt, dem empfehle ich einen 20-minütigen Lauf oder einen zügigen Spaziergang. Ich persönlich nutze diese Aktivität häufig. Vor allem, wenn ich Aufgaben vor mir habe, von denen ich nicht weiß, wie sie zu bewältigen sind. Während ich laufe, fallen mir viele kreativeIdeen und konstruktive Lösungen ein. Noch effektiver ist das Ganze in Kombination mit der richtigen Ernährung, welche auf die richtigen Mengen an komplexen Kohlenhydraten, Eiweißen und gesunden Fetten fokussiert.

Drei zusätzliche Bonustipps

Der richtige Filter in Ihrem Kopf – Wie Sie es in Ihrem Kopf eingerichtet haben, so geschieht es auch um Sie herum. Wenn Sie beschließen, dass die Welt hässlich ist, dann ist sie dies auch wirklich. Wenn Sie Ihre Einstellung allerdings dahin richten, dass Sie alltägliche Dinge mit Freude und Gelassenheit angehen können, dann wird sich Ihre Haltung auch in diese Richtung bewegen. Mir persönlich hilft bei anspruchsvollen Aufgaben die Vorstellung, dass jede Aufgabe wie das schrittweise Enträtseln eines Krimis ist (und ich liebe Krimis schon von klein auf), nicht mehr und nicht weniger. Das verleiht der Aufgabe in meinen Augen eine gewisse Leichtigkeit und Abenteuerlichkeit und hilft mir, meine innere Ruhe zu bewahren.

 
Leichter Schlaf am Morgen – Morgens, gegen 5 Uhr. Ich mag es, um 5 oder 6 Uhr morgens, wenn der Schlaf nur oberflächlich ist, eine Art Halbschlaf, einige Aufgaben gezielt zu wiederholen. Vor allem solche, die einen kreativen Geist erfordern. In dieser Zeit kommen mir die besten Ideen, auf die ich bei vollem Bewusstsein wahrscheinlich nicht gekommen wäre.
 
Not-to-do list – Versuchen Sie das Gegenteil von To-do-Listen. Hat ein Kollege Sie um ein Treffen gebeten und nicht gesagt, worum es geht? Erfahren Sie die Einzelheiten. Vielleicht lässt sich alles am Telefon klären. Sie haben eine lange E-Mail erhalten, die eine ebenso lange Antwort erfordert? Beantworten Sie nur das Nötigste, kurz und klar. So haben Sie Zeit für Ihre Prioritäten und letztendlich auch weniger Stress. Fragen Sie die Leute, wie viel Zeit Sie tatsächlich für eine Aufgabe bzw. Antwort haben. Manchmal setzen sie (oder sie sich selbst) sinnlose Fristen.

Jedes Spiel hat seine eigenen Regeln. Das Gleiche gilt für das Gedächtnis. Wenn Sie wollen, dass Ihr Gehirn ständig neues Wissen und neue Reize aufnimmt, müssen Sie fair mit ihm spielen. Ich habe die 10 wichtigsten Grundsätze zusammengestellt, die Ihr Gedächtnis stärken werden. Dank ihnen werden Sie besser lernen und sich voll konzentrieren können.

1. Den inneren Verräter besiegen

Der Mensch ist von Natur aus faul. Und leider wird auch unser Gedächtnis träge, wenn wir es nicht mehr aktivieren. Eine innere Stimme sagt uns oft, dass wir etwas nicht tun sollen oder dass wir nichts tun wollen. Es gibt viel, was man auf einen anderen Tag verschieben kann. Wenn eine Aufgabe auf uns wartet und wir keine Lust haben, sie zu erledigen, empfehle ich immer, dass man eine Wette mit sich selbst abschließt, um zu sehen, wer schließlich gewinnt: Sie oder Ihr innerer Verräter?

Dieser Tipp hat sich für mich in der Praxis sehr bewährt. Hören Sie auf, lange über die Aufgabe oder Tätigkeit nachzudenken und überlegen Sie sich stattdessen, warum Sie es nicht tun sollten. Gewinnen Sie die Oberhand über sich selbst. Sie werden sehen, dass Sie nach etwa 10-15 Minuten geradezu vollständig in die Aufgabe eintauchen und volle Konzentration erreichen werden. Unter solchen Bedingungen arbeitet das Gedächtnis für uns.

2. Ordnung schaffen

Das Gedächtnis ist ein Liebhaber von Ordnung und System. Das gilt auch für den Raum, der uns umgibt. Ordnen Sie deshalb die Dinge so an, dass Sie sie immer griffbereit und im Blick haben. Nur so können Sie sich voll konzentrieren und lernen. Chaos - auch wenn es nur verstreute Papiere auf dem Schreibtisch sind - belastet den Kopf unnötig und reduziert die Gehirnleistung.

3. Denken Sie an die Körperhaltung

Lernen Sie im Liegen? Oder stützen Sie Ihren Kopf auf Ihrem Schreibtisch ab? Nehmen Sie lieber eine aktive Haltung ein, damit Ihr Körper gut durchblutet wird und Sie frei atmen können. Dies geschieht am besten im Sitzen, wobei beide Füße auf dem Boden stehen und der Stuhl so eingestellt ist, dass Sie sich gegen die Rückenlehne lehnen können.

4. Nur eine Sache tun

Multitasking ist ein beliebtes und weit verbreitetes Laster. Kein Wunder also, dass wir Fehler machen, paradoxerweise langsamer und auch erschöpfter sind. Wie bereits erwähnt: das Gedächtnis strebt nach Ordnung. Widmen Sie sich also nur einer Sache auf einmal, dafür aber gründlich.

5. Tunen Sie Ihr Gehirn

Wenn wir lernen und uns konzentrieren, müssen wir geistig entspannt sein. Bevor Sie also mit der Arbeit beginnen, sollten Sie zunächst Ihren Kopf gut auf alles Weitere vorbereiten. Legen Sie zum Beispiel Musik auf. Musik entspannt, inspiriert und motiviert. Sie können sie auch beim Lernen anhören, aber am besten ohne Worte. Stattdessen lieber mit einer sanften, ruhigen Melodie, um ihr Gehirn nicht zu stören.

6. Ändern Sie die Aktivität

Legen Sie ein Zeitlimit für ihre Aktivität fest, und wenn dieseabgelaufen ist, gehen Sie zu etwas anderem über. Kehren Sie erst nach einer Weile wieder zu ihrer ursprünglichen Aktivitätzurück. Abwechselnde Aktivitäten geben Ihnen das Gefühl, viel zu schaffen. Das ist oft nicht nur sehr effektiv, sondern wirkt sich auch positiv auf ihre Motivation aus.

7. Pseudo-Logik verwenden

Stellen Sie Fragen und suchen Sie nach Zusammenhängen zwischen dem, was Sie gerade lernen oder worauf Sie sich konzentrieren. Die Pseudologie ist ein großartiges Hilfsmittel, um sich den Stoff nach der eigenen Mnemotechnik zu merken. Diese enthalten ein logisches Element, das Sie sich selbst ausdenken. Andere werden Ihre Eselsbrücke vielleicht nicht verstehen, aber Sie selbst werden sie sich hervorragend merken können.

8. Eine Pause einlegen

Um sich voll konzentrieren zu können, müssen Sie eine Pause einlegen. So hat Ihr Gehirn Zeit, alle Informationen zu verarbeiten und zu speichern. Gleichzeitig regeneriert es sich und bereitet sich auf weitere Informationsströme vor.

9. Aktivieren Sie Ihre Gefühle

Genau wie Musik, die Ihnen gute Laune vermittelt, wirken auch (positive) Emotionen. Positiv gestimmte Gefühle durchfluten Ihren Körper mit Substanzen, die Ihnen helfen, besser zu lernen. Sehen Sie sich vor dem Lernen einen schönen Film an oder sprechen Sie mit einer netten Person.

10. Nicht trödeln

Möchten Sie Ihr ganzes Leben lang ein gutes Gedächtnis haben? Lesen Sie Bücher, lernen Sie Gedichte, sehen Sie sich pädagogische Dokumentarfilme an, lernen Sie Fremdsprachen, spielen Sie Scrabble, entwickeln Sie verschiedene persönliche und berufliche Fähigkeiten. Seien Sie immer neugierig. Ihr Gedächtnis wird es Ihnen danken.

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